Klassische Massage

 

Medizinische Massage
Medizinische Massage

Die Klassische Massage ist eine manuelle Therapie, die zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen am Bewegungsapparat und zur Entspannung eingesetzt wird. Mit den Händen werden Druck- und Zugreize auf das Gewebe, Muskeln und Sehnen ausgeübt.

Zum einen dehnt und entspannt sie verkrampfte Muskulatur und beseitigt dadurch  Schmerzen. Zum anderen übt sie einen positiven Einfluss auf den Blutdruck, den Herzschlag, die Atmung und die Verdauung aus und fördert so die Entspannung und das Wohlbefinden.

Ganzkörper-Massage

Mit einer Massage des ganzen Körpers – Dauer 90 Minuten – erreichen Sie eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens durch Entspannung.

Kopfmassage

In unserer kopflastigen Gesellschaft, in der viele Leute Mühe haben abzuschalten, kann eine Kopf/Nacken-Massage helfen, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Eine Kopfmassage kann im Sitzen in einer halben Stunde durchgeführt werden. Sie hilft zum Loslassen, für einen erholsamen Tiefschlaf, eine gesunde Distanz zu den Alltagssorgen und beugt Kopfschmerzen vor.

Teilkörper-Massage bei Krankheitsbildern

Durch Beruf oder andere Belastungen verspüren viele Leute in gewissen Körperregionen mehr Verspannung, Schmerzen, Parästhesien (Missempfindungen wie Ameisenlaufen, Einschlafen, Kribbeln, weniger Empfindung) oder Bewegungseinschränkungen. Hier wird die Massage dem Beschwerdebild angepasst und lokal mit spezifisch darauf abgestimmten Massage-Techniken gearbeitet. Bei Beschwerden braucht es eine regelmässige Behandlung von mindestens 6 Sitzungen, bis die Symptome nachlassen. Grundsätzlich gilt, je länger ein Problem schon besteht, desto mehr Behandlungen braucht es. Je nach Art und Intensität werden 1 bis 2 Massagen pro Woche empfohlen.

Triggerpunkt Behandlung

Der Begriff «Trigger» stammt aus dem Englischen und bedeutet «auslösen». Er bezeichnet punktuelle Muskelverspannungen, die lokale und ausstrahlende Schmerzen auslösen können. Ein Trigger Point ist ein übererregbarer Punkt, der oft nur Millimeter gross im Durchmesser ist. Er wird verursacht durch wenige, leicht verkürzte Muskelfasern innerhalb eines Muskels.

Aktive Triggerpunkte sind schmerzhaft und können auch ausstrahlen.

Latente (schlafende) Triggerpunkte sind nur bei gezieltem Druck spürbar, machen sich im Alltag aber nicht bemerkbar.

Durch Druck können Triggerpunkte gereizt werden, wobei charakteristische Übertragungsschmerzen ausgelöst werden. Bei der Behandlung werden Triggerpunkte mit Druck bis zu einer halben Minute stimuliert, damit sich die Spannung auflösen kann.

Dieser Druck auf den Triggerpunkt ist zwar schmerzhaft, aber danach tritt in den meisten Fällen gleich eine spürbare Erleichterung ein. Anstelle einer Druckmassage kann der Triggerpunkt auch mit Akupunkturnadeln behandelt werden, was weniger schmerzhaft ist.

Die Triggerpunkt Therapie kann gut in andere Massage Techniken eingebaut werden. Zusammen mit Funktionsmassage wird die Wirkung noch intensiviert.

Funktionsmassage

Bei der Funktionsmassage werden Massage und Gelenkbewegungen miteinander vebunden. Die Muskelknetung folgt der Faserrichtung des Muskels, welcher gleichzeit gedehnt wird. Diese Art von Massage erfolgt rhythmisch und langsam und führt zu einer tiefen Entspannung.

Die Funktionsmassage ist eine Ergänzung und Optimierung der Klassischen Massage. Sie wird bei schmerzenden und verspannten Muskeln, bei Adhäsionen und Narbenverklebungen der Muskeln als Folge posttraumatischer Veränderungen angewendet. Sie wird gezielt bei beeinträchtigten Musekln angewendet.

Querfriktionen

Bei Querfriktionen handelt es sich um eine tiefenwirksame Massage auf kleinem Gebiet, die der Auflösung von lokalen Verklebungen dient. Diese Massage erfolgt quer zum Faserverlauf des Zielgewebes. Behandlungsziele sind die Verbesserung der Mobilität (bei Bewegungseinschränkung), die Schmerzlinderung und die gesteigerte Histaminausschüttung. Histamin verbessert die lokale Durchblutung durch die Weitstellung kleiner Gefässe. Mit der so gesteigerten Durchblutung werden pathologische Crosslinks gelöst und die Neubildung der Matrix des kollagenen Bindegewebes angeregt.

Die Querfriktionen können während der Behandlung ziemlich schmerzhaft sein und in den folgenden Tagen zu einer Art Muskelkater führen.

Bei akuten Verletzungen werden Querfriktionen erst ab dem 5. Tag angewendet, zuvor können Fernpunkte aus der Akupressur angewendet werden.

Bei Kortisoninjektionen im Behandlungsgebiet müssen auch 5 Tage abgewartet werden, weil Kortison den Entzündungsreiz unterdrückt und kein therapeutischer Effekt durch Querfriktionen zu erwarten ist.