Gua Sha

Gua sha dient der Ausleitung pathogener Faktoren mittels einer Hautreiztherapie.
Gua sha dient der Ausleitung pathogener Faktoren mittels einer Hautreiztherapie.

Gua Sha ist eine volksheilkundliche Anwendung, die in ganz Asien verbreitet ist. Gua bedeutet «kratzen, schaben», Sha steht für «krankes Blut». Diese Technik behandelt Gewebe und Muskeln, die direkt unter der Oberfläche liegen, um Hitze oder Kälte auszuleiten. Gua Sha wird mittels eines Porzellanlöffels mit glatter Kante ausgeführt. Mit der Kante wird über das entsprechende Hautareal gestrichen, bis sich dieses rot verfärbt und Petechien (rote Pünktchen in der Haut) gebildet werden. Die Streichungen lösen Stagnationen (Stau) auf, fördern die Durchblutung und den Lymphfluss, kühlen Hitze und erwärmen kalte Gebiete.

Gua Sha wird bei Störungen des Bewegungsapparates, muskulären Verspannungen, Migräne, Erkältungskrankheiten, Problemen des Verdauungstraktes und Asthma angewendet.

Bitte beachten Sie, dass Sie am selben Tag nach einer Gua Sha Behandlung keine Dusche nehmen und die Hautpartie weder Wind (Durchzug, Cabriolet- oder Mofafahren), noch Kälte oder Sonne aussetzen. Die Hautverfärbung verschwindet in der Regel innert einer Woche.

Beim Gua sha zeigen sich Petechien (rote Punkte) wie im Bild nur, wenn ein pathogener vorhanden ist. Wenn keine Krankheitsfaktoren vorhanden sind, reagiert die Haut nicht.Beim Gua sha zeigen sich Petechien (rote Punkte) wie im Bild nur, wenn ein pathogener vorhanden ist. Wenn keine Krankheitsfaktoren vorhanden sind, reagiert die Haut nicht.
Beim Gua sha zeigen sich Petechien (rote Punkte) wie im Bild nur, wenn ein pathogener vorhanden ist. Wenn keine Krankheitsfaktoren vorhanden sind, reagiert die Haut nicht.